Berlin-Art-Dome 1.0 = Traglufthalle als flexibler Raum + Container + Community
Das Konzept für die temporäre Kunsthalle in Berlin besteht aus Bestandteilen:
  1. 1) Eine ca. 1.200 m2 große, flexible aufteilbare temporäre Traglufthalle. Diese wird durch Ihre Form und Bewegung selbst zum kinetischen Ausstellungsobjekt
  2. 2) Eine Serie von modularen Mietcontainern, die die Servicefunktionen der Ausstellung übernehmen
  3. 3) Eine starke Community, die sich aktiv an der Erstellung des Gebäudes und seiner Vermarktung beteiligt und die Idee des Berlin Grand Palais in die Welt hinausträg

Traglufthalle = flexible ca. 1.200 m2 große temporärer Air-Dome als kinetisches Ausstellungsobjekt

Die Traglufthalle wird gemäß den erforderlichen Abmessungen auf zur Verfügung gestellten Bauplatz hergestellt. Bei der Raumkonzeption haben wir 50-80 Künstler angenommen, die unterschiedlich große Ausstellungsfläche erhalten können. Die Gesamtfläche der Halle umfasst ca. 1200m2 und ist im Prinzip ein großes Tuch, das durch einen leichten Überdruck in Form gebracht wird. An den Rändern der Halle erfolgt ein luftdichter Anschluss an die Dachhaut. Aufwändige Fundamente oder Verankerun- gen entfallen, da in der vorgeschlagenen Version die Bodenkranz durch einen wassergefüllten Ring erfolgt. Dieser Ring kann an bestimmten Punkten auch als Sitzmöglichkeit und zur Abgrenzung von Kunst im Aussenraum genutzt werden.

Dieser Nutzraum wird durch einen minimalen Einsatz von Materialien sehr Energie effizient hergestellt, da die Tra- glufthalle zum Großteil aus Berliner Luft hergestellt wird.

Klimakonzept | Um ein Überhitzten des Halleninneren auszuschließen, wird die gesamte Hüllfläche der Halle mittels einem aus- geklügelten Gurtsystem kinetisch verformt, in dem die verbrauchte Luft asymmetrisch durch Abluftöffnungen an den Hochpunkten in Form von federgehaltenen Klappen nach Außen gepresst wird.An heißen Tagen wird die Frischluftansaugung zusätzlich über einen Wärmetauscher gekühlt. Als Kühlmedium wird die Frischwasserzufuhr des Schwimmbeckens genutzt. Der Spannungsverlust wird über das Druckluftgebläse mit frischer Zuluft ausgeglichen. Die Halle atmet, verformt sich und wird von Außen als lebendiger Organismus wahrgenommen. Elektroenergie für den Gebäudebetrieb ist lediglich für das Druckgebläse und die Beleuchtung erforderlich. Die En- ergiebilanz des Berlin

Art Dome 1.0 wird optional durch Photovoltaik Paneele neutralisiert – im Idealfall kann man eine PV-Anlage für eine Leihgebühr zwischennutzen, bevor sie nach der Veranstaltung ihrer endgültigen Bestimmung zugeführt wird.